04.08.2018 in Kommunalpolitik von SPD Bonn
Zum Ausgang des Bürgerentscheides erklärt Gabriel Kunze, Vorsitzender der Bonner SPD:
„Wir begrüßen das Votum der Bonnerinnen und Bonner gegen die Zentralisierung des Schwimmens in unserer Stadt und für den Erhalt unserer Stadtteilbäder. Dass sich über 100.000 Abstimmungsberechtigte an diesem Bürgerentscheid beteiligt haben, ist ein erfreulicher Ausdruck der hohen Beteiligungskultur in unserer Stadt. Mein besonderer Dank gilt den Initiatoren des nunmehr im Entscheid erfolgreichen Bürgerbegehrens und allen Engagierten aus den Initiativen zum Erhalt von Franken- und Kurfürstenbad, die sich für eine funktionsfähige Bäder-Infrastruktur in allen Bonner Stadtteilen und damit für unsere Stadt insgesamt stark gemacht haben. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses vorbildliche bürgerschaftliche Engagement mit unserer Kampagne „Dein Bad in Deiner Nähe – Bonn sagt ja“ unterstützen und mit dem großem Einsatz unserer Mitglieder beim Plakatieren, Flyer-Verteilen sowie an zahlreichen Info-Ständen im gesamten Stadtgebiet wesentlich zu diesem Erfolg des Bürgerbegehrens beitragen konnten.
03.08.2018 in Bundespolitik von SPD Bonn
Christian Petry, MdB (europapolitscher Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion) hierzu: „Das heutige Treffen sollte Präsident Macron nutzen, um Premierministerin May von einer realistischeren Haltung zu überzeugen. Die Position der britischen Regierung ist noch weit entfernt von einer für die EU akzeptablen Lösung. Konkrete Verhandlungen werden aber für die Europäische Union in Brüssel geführt.
Das sehr verspätet veröffentlichte britische Positionspapier ist allein ein parteiinterner Kompromiss zwischen den Vertretern eines harten und eines weichen Brexit innerhalb der Tories. Auch wenn es zum Rücktritt zweier Verfechter des harten Brexit aus dem Kabinett geführt hat, ist eine Einigung mit der EU noch weit entfernt. Letztlich versucht die britische Regierung weiterhin sich die Rosinen herauszupicken und das nur besser zu verschleiern.
03.08.2018 in Europa von SPD Bonn
Wahlkommission erklärt ehemaligen Mugabe-Vertrauten zum Sieger
Die Wahlkommission Simbabwes hat Emmerson Mnangagwa von der Partei des ehemaligen Machthabers Robert Mugabe zum Sieger ernannt. Der amtierende Präsident habe 50,8 Prozent der Stimmen erhalten, auf Oppositionsführer Nelson Chamisa entfielen demnach 44,3 Prozent.
„Die Menschen, für die diese Wahl ein wichtiger Schritt zu politischer Teilhabe war, fühlen sich um einen Neuanfang betrogen“, berichtet der SPD-Europaabgeordnete Norbert Neuser, Leiter der Wahlbeobachtungskommission des Europaparlaments, aus Harare. „Der Staatsapparat hatte mit eiserner Faust durch Polizei und Militär dafür gesorgt, dass die Straßen gespenstisch ruhig wurden, nachdem es nach gewaltsamen Auseinandersetzungen Tote gegeben hatte.“ Chamisas Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) erkannte das Ergebnis nicht an.
02.08.2018 in Bundespolitik von SPD Bonn
Das Statistische Bundesamt hat Daten zum Bafög vorgelegt. Die Zahl der Bezieher sinkt. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Oliver Kaczmarek, MdB kündigt zügige Verbesserungen beim Bafög an: „Wir wollen mehr Studierende mit BAföG fördern. Die Trendwende bei den Gefördertenzahlen hat für uns absolute Priorität. Spätestens zum Wintersemester 2019/20 muss die nächste BAföG-Novelle in Kraft treten.
Die SPD-Bundestagsfraktion wird dazu nach der Sommerpause Vorschläge vorlegen. Wir wollen es den Studierenden erleichtern, BAföG zu beantragen. Dafür benötigen wir ein vereinfachtes Antragsverfahren und wir müssen über die Verschuldungsgrenzen nachdenken. Gleichzeitig wollen wir das BAföG sozial stärken und an neue Lebensmodelle der Studierenden anpassen.“
01.08.2018 in Bundespolitik von SPD Bonn
Der Haushaltsausschuss hat die letzte Tranche aus dem Hilfsprogramm für Griechenland freigegeben. Achim Post, MdB (stv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion) dazu: "Dies zeigt, dass Europa in der Lage ist, Probleme gemeinsam zu lösen, wenn sich Vernunft und Solidarität durchsetzen. Es ist ein vernünftiger Schritt und ein wichtiges Signal, dass der Haushaltsausschuss heute grünes Licht für die letzte Tranche aus dem Hilfsprogramm für Griechenland gegeben hat. Damit kann das Programm wie geplant im August abgeschlossen werden. Griechenland hat in den letzten Jahren enorme Anstrengungen unternommen, um die Reformauflagen zu erfüllen. Mit dem Abschluss des Hilfsprogramms kann Griechenland wieder auf eigenen Beinen stehen. Der erfolgreiche Abschluss des Hilfsprogramms zeigt zugleich, dass Europa in der Lage ist, Probleme gemeinsam zu lösen, wenn sich Vernunft und Solidarität durchsetzen – und nicht populistische Scheinlösungen."