11.11.2015 in Unterbezirk von SPD Bonn
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands trauert um Helmut Schmidt.
Wir verneigen uns vor der Lebensleistung von Helmut Schmidt. Er lebte für die Politik und die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger. Er hat sich um unser Land und seine Partei verdient gemacht.
Er hat sich immer dagegen gesträubt, ein Vorbild zu sein. In diesen Stunden des Abschieds wird uns allen jedoch sehr bewusst, wie viel wir ihm zu verdanken haben und was nachfolgende Generationen von ihm lernen können: Wille zur Übernahme politischer Verantwortung, Engagement für das öffentliche Wohl, wo nötig, unbeugsame Haltung auch wider den Zeitgeist, Unbeirrbarkeit in der Umsetzung von politischen Zielen. Leidenschaft in der Sache, aber Augenmaß und Gelassenheit im Handeln, Treue zu den als vernünftig erkannten ethischen Prinzipien und zum eigenen Gewissen.
Helmut Schmidt hat fast ein Jahrhundert gelebt, er war fast siebzig Jahre Sozialdemokrat.
In der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn besteht die Möglichkeit, sich in ein Kondolenzbuch einzutragen und die Ausstellung "Helmut Schmidt. Kanzlerjahre" zu besuchen.
Ab morgen liegt auch an der Pforte des Bundeskanzleramtes, Welckerstraße 11, ein Kondolenzbuch aus, in das sich Bonnerinnen und Bonner handschriftlich eintragen können. Wie das Bundeskanzleramt mitteilt, wird das Kondolenzbuch eine Woche lang bereit gehalten.
26.10.2015 in Arbeitsgemeinschaften von SPD Bonn
Mit dem offiziellen Beschluss des Unterbezirksvorstands zur Gründung des Arbeitskreises Digitale Gesellschaft hat die Bonner SPD den Startschuss gegeben, sich stärker digitalen Themen zu widmen und in die breite Basis der Partei zu tragen. Der AK soll Fragestellungen erörtern wie z.B. zur Zukunft der Arbeit in der digitalen Gesellschaft, zur Industrie 4.0, aber auch zum Umgang mit unseren Daten und vielem mehr.
„Wir sehen in der SPD bei digitalen Themen noch Nachholbedarf“, sagt Maxim Loick, Vorsitzender des AK, „daher laden wir ausdrücklich auch Nicht-SPD-Mitglieder dazu ein, ihr Wissen bei uns einfließen zu lassen.“
14.10.2015 in Bundespolitik von SPD Bonn
Jetzt langfristige Sicherheit für die betroffenen Beschäftigten und ihre Familien herstellen – Zukunftsperspektive für Bonn schaffen!
Die Bonner SPD fordert faire Verhandlungen zwischen Bund und Bonn.
„Wenn die CDU/SPD geführte Bundesregierung an der bisher gesetzlich festgelegten Verteilung der Arbeit zwischen Bonn und Berlin etwas verändern will, dann ist es an ihr, das Gespräch zu suchen.“ so Gabriel Kunze, Vorsitzender der Bonner SPD. „Es ist schade, dass diese Debatte zurzeit von den beiden Bundesministern hauptsächlich über die Medien geführt wird.“ bedauert Kunze.
Realistisch muss man leider feststellen, dass das Bonn-Berlin-Gesetz für uns bisher wenig Rechtssicherheit bietet. „Klar ist, eine einseitige Änderung des Bonn-Berlin-Gesetzes ist mit uns nicht zumachen. Es ist uns aber wenig geholfen, wenn hier nachher halbleere Bürokomplexe stehen, an denen zwar das Schild Ministerium hängt, aber nur noch wenige darin arbeiten“ so Kunze weiter.
13.10.2015 in Veranstaltungen von SPD Bonn
Sigmar Gabriel, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und Franz Müntefering, ehemaliger Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands kommen zum Jubiläumsfest der SPD Bonn. Die SPD Bonn feiert ihr 125-jähriges Bestehen in der Stadthalle Bad Godesberg am Freitag, den 16.10.2015 ab 15:00 Uhr (Einlass: 14:30 Uhr).
„Wir freuen uns, dass Sigmar Gabriel und Franz Müntefering die Festreden halten werden“, so Gabriel Kunze, Vorsitzender der SPD Bonn.
Im weiteren Mittelpunkt des Festes stehen die Jubilare der SPD Bonn, die für mehr 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden.
14.09.2015 in Kommunalpolitik von SPD Bonn
Am 13. September haben wir Werner Esser verloren - einen liebevollen, herzlichen Menschen, einen echten Freund, einen ehrlichen Streiter für seine Partei, sein Bonn, sein Kessenich und zuletzt auch seine Heimatstadt Bad Münstereifel. Wir sind in tiefer Trauer und ringen um Fassung. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau, seinen Töchtern, seinen Angehörigen und Freunden.
Werner Esser war ein Lokalpolitiker mit Leidenschaft, einer, der sich stets um die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger gekümmert hat. Sie wussten das und schenkten ihm dafür ihr Vertrauen. So ist er als direkt gewählter Stadtverordneter für sein Kessenich in den Stadtrat eingezogen und so wäre er vielleicht der Bürgermeister seiner Heimatstadt Bad Münstereifel geworden.
Am Wahlabend gestern ist Werner Esser mit dem Ergebnis unter den Kandidatinnen und Kandidaten in die Bürgermeister-Stichwahl in Bad Münstereifel eingezogen. Er wäre so stolz gewesen. Wir sind es.
Über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg, in der Verwaltung und bei den Stadtwerken, wo er dem Aufsichtsrat Bus&Bahn vorsaß, wurde Werner Esser für seine Fachkompetenz in seinen Themen Stadtplanung und Verkehr geschätzt und für seine konstruktive Art in der Sache. Wie viele von uns hat er als "alter Hase" in die Feinheiten der Stadtplanung eingeführt. Wie viel "Nachwuchs", egal welchen Alters, hat von ihm gelernt. Werners Rat wird uns allen fehlen. Aber natürlich vor allem er selbst in unserer Mitte. Sein Humor. Seine Herzlichkeit.
Die Bonner SPD, die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn, wir alle haben einen Freund verloren.
In tiefer Trauer
Gabriel Kunze und Bärbel Richter