Kunze: Schließung der König-Fahad-Akademie als Chance für mehr Integration

Veröffentlicht am 29.08.2016 in Landespolitik

Der Vorsitzende der Bonner SPD und Landtagskandidat für Bad Godesberg, den Bonner Süden und den Hardtberg, Gabriel Kunze, betont zur Einstellung des Lehrbetriebs an der König-Fahad-Akademie in Bonn-Bad Godesberg: „Die von Saudi-Arabien beschlossene Schließung der König-Fahad-Akademie ist ein Schritt in die richtige Richtung. Sie gibt den Schülerinnen und Schülern der Akademie die Chance, sich durch ihre künftige Teilnahme am deutschsprachigen Schulunterricht besser in unsere Gesellschaft zu integrieren.“ Zugleich sieht der Landtagskandidat jedoch auch die Notwendigkeit, den herkunftssprachlichen Unterricht an den Schulen in NRW auszubauen, und dabei eine bestimmte Form als längst überfällig an: „Es ist höchste Zeit, dass unsere Schulen den etwa 350.000 muslimischen Schülerinnen und Schülern in NRW einen flächendeckenden Islam-Unterricht anbieten.“

Dass die Entscheidung der saudischen Regierung ausdrücklich auf einer hohen Anerkennung des deutschen Bildungssystems beruht, freut Kunze und er mahnt an, den hiermit verknüpften Erwartungen gerecht zu werden: „Der Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung sind nun gefordert, den Schülerinnen und Schülern der Akademie eine reibungslose Aufnahme an Bonns übrigen Schulen und damit einen guten Start auf ihrem Weg zu mehr Integration zu ermöglichen.“ (bp)

 
 

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