Kunze für Prävention mit Konzept

Veröffentlicht am 27.09.2016 in Kommunalpolitik

Der Vorsitzende der Bonner SPD und Landtagskandidat für Bad Godesberg, Bonns Süden und den Hardtberg, Gabriel Kunze, zeigt sich entsetzt über die Messerattacke auf dem Heiderhof am vergangenen Samstag: „Dass es in unserer Stadt zu Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen mit tödlichem Ausgang kommen kann, dürfen wir nicht länger hinnehmen.“

Ausdrücklich lobt Kunze dabei den schnellen Fahndungserfolg der Bonner Polizei: „Niemand kann von der Polizei eine Allgegenwart erwarten – gerade an so entlegenen Stellen wie dem Tatort vom Samstag. Mit der zügigen Festnahme des mutmaßlichen Täters hat unsere Bonner Polizei jedoch sehr klar gezeigt, dass in unserer Stadt derart schwere Verbrechen nicht ungestraft bleiben und die Bonnerinnen und Bonner zurecht auf ihre konsequente Strafverfolgung vertrauen. Diese gute Aufstellung der Bonner Polizei ist auch ein Resultat der von der Landesregierung seit 2010 betriebenen Neueinstellungspolitik.“

Dennoch sieht Kunze dringenden Handlungsbedarf: „Allein mit guter Polizeiarbeit ist es nicht getan! Wir brauchen mehr Angebote im Bereich der Drogen- und Gewaltprävention für Jugendliche. Ein Präventions-Konzept ist hier der richtige Schritt, jedoch müssen hierfür auch die notwendigen Finanzmittel bereitgestellt werden. Das ist mit dem aktuellen Haushaltsvorschlag der Verwaltung jedoch noch nicht der Fall.“

(bp)

 
 

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