Kombibad erfordert Anpassungen im Verkehrskonzept - Stadt muss die Unterführung "Ollenhauerstraße" endlich realisieren

Veröffentlicht am 23.09.2016 in Kommunalpolitik

Die Bonner Landtagsabgeordnete Renate Hendricks steht der Entscheidung des Rates der Stadt Bonn, neben dem Heizkraftwerk Süd ein Kombibad errichten zu wollen, skeptisch gegenüber. „Die Verkehrssituation in den Stadtteilen Dottendorf und Kessenich ist bereits seit Jahren äußerst kritisch. Daher müssen mit dem Neubau neben dem Heizkraftwerk Süd auch gravierenden Veränderung am Verkehrskonzept einhergehen“, sagte Hendricks und fügte hinzu: „Passiert das nicht, ist der Verkehrskollaps vorprogrammiert!“

Der Rat der Stadt Bonn hat am vergangenen Abend mehrheitlich für den Plan der Stadtverwaltung votiert. Demnach soll auf dem Gelände nördlich des Heizkraftwerks Süd, zwischen Christian-Miesen-Straße und der Bahnlinie, ein Schwimmbad mit Hallen- und Außenbereich entstehen.

„Die An- und Abfahrtsstraße zum neuen Bad wäre die Ollenhauerstraße. Alle Anwohnerinnen und Anwohner wissen, dass durch den Bahnübergang bereits heute ein nahezu dauerhaftes Verkehrschaos herrscht, das sich bis weit in die Ortsteile rückstaut“, erklärt die Abgeordnete. Für sie ist daher klar: „Die Stadt muss jetzt auch die Unterführung an der Ollenhauerstraße realisieren. Die Pläne dafür liegen seit Jahren vor, wurden allerdings von städtischer Seite immer wieder blockiert.“

Für Hendricks erfüllt die Unterführung nicht nur die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner in den betroffenen Stadtteilen, sondern auch die der Stadt selbst: „Das neue Kombibad soll attraktiv für die Bonnerinnen und Bonner sein und sich für die Stadt rentieren. Wird die Verkehrssituation in Kessenich und Dottendorf nicht entspannt und kommen zum normalen Verkehrsaufkommen nun auch noch Sportler, zusätzliche Schulbusse und Freizeitsuchende hinzu, erleben wir ein absolutes Fiasko. Dann werden die Bonnerinnen und Bonner schlussendlich auf andere Bäder in der Region ausweichen.“ (mw)

 
 

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