SPD: Draitschquelle erhalten und besser für die Stadt nutzen

Veröffentlicht am 16.05.2018 in Stadtentwicklung

Die Draitschquelle in Bad Godesberg soll geschlossen werden. Dies sieht der Haushaltsentwurf der Stadtverwaltung für die Jahre 2019 und 2020 vor. In der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn regt sich gegen dieses Vorhaben Widerstand.

Dr. Gereon Schüller, Bad Godesberger Stadtverordneter und stellvertretender Sprecher im Unterausschuss Denkmalschutz, kritisiert: "Die Nutzung des Quellwassers kann bis in das 18. Jahrhundert zurück nachgewiesen werden. Die Quelle selbst wurde erst vor wenigen Jahren durch den Bad Godesberger Heimat- und Geschichtsverein aufwendig saniert - auch mit städtischem Geld. Das sollte nicht umsonst gewesen sein. Zumal das Wasser der Draitschquelle als Heilwasser anerkannt ist und regelmäßig überprüft wird."

"Es gibt viele gute Gründe, die Quelle nicht zu schließen", so die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Hillevi Burmester. "Vielmehr sollten wir überlegen, wie dieses Kleinod noch viel nützlicher für die Stadt wird. Können wir das Wasser offensiver bewerben und verkaufen? Kann die Quelle als touristischer Ort noch besser dargestellt werden? Das gilt es in den anstehenden Haushaltsberatungen zu beantworten. Wir sind zuversichtlich, dass es überzeugende Ideen geben wird, und setzen uns für den Erhalt der Quelle in städtischer Hand ein."

 
 

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