
Auch Monate nach dem Start der Organisationsreform in den Bürgerdiensten der Stadt Bonn bleiben die langen Wartezeiten. Damit, so Oberbürgermeisterkandidat Peter Ruhenstroth-Bauer (SPD), sei das eigentliche Ziel verfehlt, den Service für die Menschen zu vereinfachen und die Bürgerbedienung zu beschleunigen. Wochenlange Versuche, an verschiedenen Stellschrauben Verbesserungen der Startprobleme zu erreichen, hätten nicht viel gebracht. Das Grundproblem der unbefriedigenden Terminvergabe und der langen Wartezeiten bleibe. Peter Ruhenstroth-Bauer: „Die gut gemeinte Reform ist damit in ihrem Kern gescheitert. Es ist keine Schande, das einzugestehen. Wir brauchen eine durchgreifende Korrektur, in dem alle Elemente der Reform auf den Prüfstand müssen. Als Oberbürgermeister werde ich das veranlassen.“




