Falscher Weg: VRS erhöht erneut die Fahrpreise - SPD Bonn stimmt dagegen!

Veröffentlicht am 07.10.2022 in Kommunalpolitik

Köln/Bonn 30.9.2022 – In seiner heutigen Sitzung hat die Trägerversammlung des VRS mehrheitlich beschlossen die Fahrpreise von Bus und Bahn im Tarifgebiet erneut zu erhöhen. Damit steigen die Ticketpreise auch in Bonn ab 1.1.2023 um 3,5 %. Ab 1. Juli werden sie dann nochmals um 3,87 % erhöht. Die Vertreter der SPD aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis stimmten dagegen.

„Es ist richtig, dass auch die Verkehrsunternehmen mit steigen den Kosten zu kämpfen haben. Die VRS-Tickets gehören aber schon jetzt deutschlandweit zu den teuersten. Mit Preiserhöhungen die zusätzliche Kosten allein auf die Fahrgäste abzuwälzen, ist der falsche Weg. Wir brauchen eine neue Finanzierungsstruktur. Daher habe ich gemeinsam mit den Vertretern der SPD aus dem des Rhein-Sieg-Kreis gegen die Erhöhung des VRS-Tarifes gestimmt.“ Gabi Mayer, Stadtverordnete und Mitglied der VRS-Trägerversammlung.

 

„Wir müssen die Preiserhöhungsspirale im VRS endlich durchbrechen. Gerade jetzt, in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit, die Ticketpreise zu erhöhen, ist weder sozial noch klimafreundlich. Besonders enttäuscht hat mich daher, dass Oberbürgermeisterin Dörner für die Preiserhöhung gestimmt hat. Mit den Grünen haben wir im Koalitionsvertrag ausgemacht, weiteren Preiserhöhungen nicht mehr zustimmen zu wollen. Es wäre ein starkes politisches Zeichen gewesen, wenn auch von der Stadtspitze Bonns ein klares „Nein!“ zu Preiserhöhungen gekommen wäre.“ kritisiert Gabriel Kunze, Co-Vorsitzender der Bonner SPD.

 

"Das 9-Euro-Ticket im Sommer hat uns doch eines ganz deutlich gezeigt: Wenn der Preis stimmt, sind viele Menschen zum Umstieg auf Bus und Bahn bereit! Tariferhöhungen sind daher ein fatales Zeichen und stehen den Zielen einer sozialen und ökologischen Verkehrswende entgegen. Der Bund hat im dritten Entlastungspaket zugesagt, die Finanzierung eines dauerhaft günstigen ÖPNV-Angebots zu unterstützen. Jetzt ist das Land ebenfalls gefragt, dieses Vorhaben mit Nachdruck zu unterstützen. Das sehe ich bisher nicht, vielmehr agiert die schwarz-grüne Landesregierung zögerlich. Ich erwarte, dass die Regierung in Düsseldorf konstruktiv ihren Teil für eine sozial gerechte Verkehrswende leistet. Denn es braucht in Bonn einen dauerhaft bezahlbaren Nahverkehr!" so Jessica Rosenthal, Bonns Bundestagsabgeordnete und Co-Vorsitzende der Bonner SPD.

 
 

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