Bonn auf dem siebten Platz deutscher Staumetropolen – Peter Ruhenstroth-Bauer sieht dringenden Handlungsbedarf

Veröffentlicht am 24.08.2015 in Bundespolitik
Peter Ruhenstroth-Bauer NEUER

„Spiegel Online“ veröffentlichte heute eine Studie über Deutschlands Stau-Metropolen. Bonn gehört mit 42 Staustunden im Vorjahr bei steigender Tendenz dazu. Zunahme: 4 Stunden gegenüber 2013. Die Stadt belegt den siebten Platz, gleichauf mit dem Ruhrgebiet und knapp hinter Hamburg und München. Stauhauptstadt ist Köln.

Ein „Weiter so“ ist nach Auffassung des Oberbürgermeisterkandidaten Peter Ruhenstroth-Bauer (SPD) nicht möglich, ebenso wenig, wie 20 bis 30 Jahre auf einen möglichen Ennertaufstieg zu warten. Stadt und Rhein-Sieg-Kreis, die verkehrlich eng verflochten sind, müssen gemeinsam mit Köln sofort handeln. Es werde für die Lösung der steigenden Verkehrsbelastungen keinen Königsweg geben. Wenn es ihn gibt, dann liege er in der Vielfalt einzelner Maßnahmen. Für deren Gelingen ist die Stadt zuständig, aber auch die Bonnerinnen und Bonner in ihrem ganz persönlichen Mobilitätsverhalten, analysiert Ruhenstroth-Bauer. Dazu gehört zuverlässiger, umweltfreundlicher und preisstabiler öffentlicher Nahverkehr, ein noch besseres Baustellenmanagement, Anreize für den Umstieg auf Busse und Bahnen, gesundheitsfördernde Fuß- und Radwege.

"Dieses Bündel von Maßnahmen zu optimieren, muss vorrangiges Ziel sein, dass ich als Oberbürgermeister von Bonn anpacken werde. Meine Vernetzung mit Landes- und Bundesregierung werde ich nutzen, darüber zu sprechen, inwieweit deutsche Regelungswut schnelle Umsetzungen von Maßnahmen erschwert oder verhindert." Besonders negative Beispiele seien die Schneckentempi, mit denen die Deutsche Bahn ihr Netz ausbaut. 21 Jahre nach dem Bonn-Bonn-Gesetz und der Vereinbarung, in dem die Finanzierung der S 13 bis Oberkassel geregelt sei, sei noch immer nicht mit dem Bau begonnen worden. Da habe sogar die „Schwäbsche Eisenbahn“ ein deutlich höheres Tempo. Peter Ruhenstroth-Bauer will hier nicht weiter zuschauen:

„Die Entwicklungen mit wachsender Einwohnerschaft und steigendem Verkehr werden uns überrollen, wenn wir uns nicht konsequent und schnell von den Fesseln einer überbordenden Regelungswut befreien.“

 
 

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