Atomwaffen nicht abschaffen?

Veröffentlicht am 05.07.2019 in Kommunalpolitik

In der Sitzung des Bürgerausschusses, am vergangenen Mittwoch, wurde ein Antrag des Bonner Friedensbündnisses knapp abgelehnt, der die Unterzeichnung des Städteappells von ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, Friedensnobelpreisträger) zur Abschaffung von Atomwaffen forderte.

"CDU, FDP, BBB und AFB fühlten sich für Weltpolitik nicht zuständig und wollten die Entscheidung über die Abschaffung von Atomwaffen den so genannten Fachleuten von NATO und Bundesregierung überlassen", berichtet die Bürgerausschuss-Vorsitzende Gabriele Klingmüller. Dem Militär die Abschaffung von Waffenarsenalen zu überlassen ist schon Satire pur.

"Eine solche Einstellung als Politiker, auch wenn es ehrenamtlich ist, ist unverständlich, zeugt von fehlendem Problembewusstsein und ist für Bonn als UN-Stadt fast schon peinlich. Bonn ist auch Mitglied der „Mayors for Peace“, eine Organisation die sich für die Sicherheit und das Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger verantwortlich fühlt und versucht mit ihrem Einfluss die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern.  Namhafte Städte und Großstädte in Deutschland haben sich dem Appell bereits angeschlossen, dies waren Köln, Berlin, München, Düsseldorf und weitere. Bonn, als Stadt der Vereinten Nationen, Stadt der Nachhaltigkeit, nicht?", fragt sich die Bürgermeisterin.

 
 

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